Bike-Test 2015 – Honda Goldwing F6C

Eckdaten:

Hubraum: 1.832 m³
Max. Leistung: 86 kW (117 PS)
Sitzhöhe: 734 mm
Bremsen: ABS
Gewicht vollgetankt: 342 kg

Mein Eindruck:

Auch hier der Hinweis, dass der Gatte das Bike gefahren ist – Ich muss gestehen, ich hab mich geweigert 🙂 Es steht „Gold Wing“ im Namen … Hallo??? Aber nölen ohne eigenen Eindruck ist auch doof. Also hab ich Frank „gezwungen“.

So Leute, jetzt kommts: Das Teil ist gar nicht mal so doof, wie wir dachten. Ganz im Ernst, guckt Euch die mal genau an. Es steht zwar Gold Wing drauf und dieses Bike ist auch der Grundaufbau der bekannten „Gold Wing“, aber da hört es dann auch schon auf mit dem, was wir persönlich mit dem Image einer Gold Wing verbinden.

Ich trau’s mich kaum zu sagen, aber der Gatte meint, das Teil hat richtig Spaß gemacht.

Die Maschine hat immer Kraft, egal in welchem Drehzahlbereich. Auch ganz unten. Der Sound ist der Hammer und das stolze Gewicht merkt man ihr beim Fahren überhaupt nicht an. Etwas ungewohnt ist die Sitzposition, wenn man ansonsten halt nur auf einer Supersportler rumsitzt oder Enduros gewöhnt ist. Dennoch ist sie sau bequem. Ich frage mich aber gerade, ob ich bequem im weiteren Sinne mit Motorradfahren verbinden möchte… Meine Couch ist auch bequem, aber mit der fahr ich ja nicht durch die Gegend. Naja.

Fazit:

Ich denke, dass es schon echt was heißen will, wenn ein eingefleischter Supersportler-Fan sagt, der Bock macht Spaß und er kann sich sogar vorstellen, mit dem Teil ne längere Reise zu machen. Aber bei allem Respekt, wenn er sich so eine kauft, bevor er 70 ist, zieh ich aus, nichts für ungut 🙂

2 Kommentare

  • Guten Morgen. Es gibt so unendliche viele Motorräder die man gar nicht haben will aber trotzdem Saumäsig SPASS MACHEN. Das eine davon.
    PS. Es gibt auch Garagen zu mieten wenn zuhause kein Platz mehr ist!!!

    • Hi Andreas, das stimmt. Solange die Gartenhütte noch Platz hat, mache ich mir keine Sorgen 🙂